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Zeugl

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BeschreibungBearbeiten

Zeugl

Der Zeugl ist ein Wasserungeheuer, welches sich an menschliche Siedlungen perfekt angepasst hat. Erst klein und unscheinbar, kann er zu einem so mächtigen Problem heranwachsen, dass ihm auch ein erfahrener Hexer kaum gewachsen ist. Zu seinem bevorzugten Habitat zählt der Abwasserkanal, aber auch Abfallhalden werden gerne von ihm bewohnt. Dort schlägt er sich mit dem Müll der Stadt voll und wächst. Er sollte beseitigt werden, solange er noch jung ist. Ein Zeugl braucht keinen Partner/in, um sich zu vermehren. Er vermehrt sich von selbst, wenn er groß genug ist. Die Kreatur ist ein Resultat der Ignoranz von Menschen und menschenähnlichen Rassen, wenn sie ihre Umwelt vernachlässigen und sich den Konsequenzen nicht stellen wollen.
In der Kurzgeschichte "Ein Eissplitter" von Andrzej Sapkowski ist der Zeugl und dessen Ursachen ein Thema zu Beginn der Erzählung.

ImmunitätBearbeiten

Immun gegen Schwerthiebe, egal ob es aus Stahl oder Silber ist.

TaktikBearbeiten

Zeugl lassen ihre zahlreichen Tentakelschläge auf ihren Gegner einprasseln.

AnfälligkeitBearbeiten

Empfindlich gegenüber Feuer. Sobald die Tentakel aus der Abwasserbrühe auftauchen, mit Igni anschmoren und im Gruppen Kampfstil angreifen. Ist die Bestie arg gereizt, stämmt sie ihren wuchtigen Kopf aus dem Wasser, der ebenfalls mit Igni angebrannt wird. Anschließend mit dem starken Kampfstil beharken.

VorkommenBearbeiten

Zeugl leben im Unrat – in Kloaken oder Abfallhaufen. Man sollte sie beseitigen, solange die noch jung und klein sind – ein ausgewachsener Zeugl is selbst für einen Hexer ein stattlicher Gegner. Im Computerspiel The Witcher trifft Geralt in den Kloaken in der Quest "Asche von Wyzima" auf einen Zeugl.

AlchemieBearbeiten

QuellenBearbeiten

GalerieBearbeiten


MonsterbuchBearbeiten

Entwickler CD Projekt RED über den Zeugl im Monsterbuch, das einigen Verkaufsversionen (Polen, Tschechien, Ungarn) vom Computerspiel The Witcher beigefügt war:


Dieses riesige Ungeheuer bewohnt die Kloaken unter Vizima sieht aus wie der Alptraum eines mittelalterlichen Umweltschützers. Es ernährt sich vom Abfall und Aas, das im Schmutzwasser der Kloaken treibt. Der Zeugl kann zur enormen Größe heranwachsen. Als ein Zwitterwesen vermehrt es sich ungehindert. Ein ausgewachsenes Exemplar ist eine Bedrohung für einen Menschen und schwer zu töten.
Nur der obere Teil des Leibs und die Fangarme kommen an die Oberfläche des Abwassers – und dies sind die wichtigsten Elemente vom Design der Kreatur. Auf der schwarz-roten Zeichnung ist die Kreatur in ihrer ganzen Größe zu sehen. Sapkowski beschreibt es als einen "abscheulichen Wulst" – und genau das ist unser Zeugl. Der Concept Zeichner hat den Zeugl mit einem fischähnlichen Kopf ausgestattet mit einer Reihe von scharfen Zähnen, die sich bestens eignen, alles aufzuschnappen, was dem Monster vors Maul kommt. Wenn das Opfer nicht bereits tot ist, erledigen dies die dornenbesetzten Fangarme mit denen die Kreatur sich ihre Beute direkt ins Maul zieht.

"Der Müllhaufen explodierte, eine dicke, stinkende Schmiere brach hervor, Topfscherben, durchgefaulte Lappen und bleiche Sauerkrautfäden, und zwischen ihnen schnellte ein riesiger, knolliger Körper herauf, unförmig wie eine groteske Kartoffel, der mit drei Fangarmen und dem Stummel des vierten in der Luft fuchtelte. (… ) Der Körper kam auf ihn zu, schwankte über den Müll wie ein treibendes Fass. Er sah, wie die widerliche Wölbung aufriss und sich zu einem breiten Rachen voller großer, klöppelförmiger Zähne öffnete. ( … ) Der gezähnte Rachen klappte wild und wütend auf und zu."


Andrzej Sapkowski, Ein Eissplitter (Kurzgeschichte)

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