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Werewolf

Sollten sie morgens in ihrem Bett seltsame Haare finden und ihnen trotz ihrer Mundhygiene am Vorabend verdächtige Fleischfetzen zwischen den Zähnen auffallen - herzlichen Glückwunsch, dann sind sie jemand, der sich wahrscheinlich gehörig mit Lykanthropie angesteckt hat.

In diesem Falle sollten sie umgehendst einen Hexer kontaktieren um ihre Erkrankung zu kurieren. Im späteren Stadium kann die Verwandlung zum Wolf zwar immer noch gestoppt werden, viele Menschen verlieren dann allerdings auch in ihrer normalen Gestalt nicht mehr die tierische Mordlust. Je früher die Lykanthropie geheilt wird, umso günstiger stehen die Chancen wieder ein völlig normales Menschenleben zu führen. Zahlen sie den Hexer im voraus und hoffen sie auf das Beste. Es gibt zahlreiche Kuren gegen die Lykanthropie - die meisten bewirken nur recht wenig. Viele Leute werden ihnen gar sagen, die beste Kur ist ein rasiermesserscharfes Silberschwert und ein Hexer am anderen Ende.


Sollten sie doch nicht mehr kuriert werden können, so können sie dennoch für die Alchemie von nutzen sein, da ihr Werwolfspelz eine sehr wertvolle Komponente für mutagene Hexertränke darstellt.

Im Computerspiel The Witcher begegent der Hexer Geralt von Riva in der Quest Die Schöne und das Biest dem Werwolf Vincent Meis. Das Buch Über Flüche und die Verfluchten gibt einen Ungeheuer-Eintrag im Journal über Werwölfe.

VorkommenBearbeiten

Werwölfe sind Lykanthropen, also Gestaltwandler. Menschen können sich in Werwölfe verwandeln, wenn sie mit einem Fluch belegt wurden. Diese Kreaturen lauern dann in der Nähe menschlicher Siedlungen. In Kapitel 3 begegnet Geralt einen Werwolf und entdeckt eine außergewöhnliche Hintergrundgeschichte.

ImmunitätBearbeiten

Sie sind resistent gegen Stahl und die meisten kritischen Effekte.

AnfälligkeitBearbeiten

Sensibilität gegenüber Silber und demzufolge ist Argentia von Nutzen.

TaktikBearbeiten

Werwölfe greifen wütend an und sind sehr offensiv, dabei verlassen sie sich auf ihre Resistenz gegen konventionelle Waffen.

AlchemieBearbeiten

Werwolfspelz

QuellenBearbeiten

MonsterbuchBearbeiten

Entwickler CD Projekt RED über den Werwolf im Monsterbuch, das einigen Verkaufsversionen (Polen, Tschechien, Ungarn) vom Computerspiel The Witcher beigefügt war:

WerwolfVincent.jpg

Vincent Meis als Werwolf


Zu Anfang hatten wir vor, Lykantropen wie Werwölfe als regelmäßige Gegner bei verschiedenen Gelegenheiten im Spiel einzubauen. Dann kam uns die Idee, dass der Fluch der Lykanthropie die Grundlage für eine faszinierende Geschichte sein könnte im Stil von Sapkowskis Geschichten. Wir entschieden uns, den Werwolf als eine ungewöhnliche Figur darzustellen.


Ein früherer Entwurf eines Werwolfs mit einem hervorstehenden Bauch war die Ausgangsvorstellung für unseren Werwolf. Und sofort verbanden wir diesen Wolf mit Vincent Meis, dem ruppigen Kommandanten der Stadtwache. Ein Mann mittleren Alters mit einem gut entwickelten Bierbauch. Ein neuer Handlungsstrang wurde der Gamestory hinzugefügt bis wir den rechtschaffenen Vertreter des Gesetzes erstellt hatten, der die Lykanthropie benutzt, um die Kriminalität effektiver zu bekämpfen. Der Werwolf muss sich letztendlich entscheiden, sein Leben als maskierter und wilder Rächer weiterzuführen oder sich der Liebe hinzugeben. Geralt kann ihm bei dem Problem helfen und gleichzeitig beweisen, dass Hexer nicht nur Monster töten sondern auch Flüche aufheben können.

LiteraturstellenBearbeiten

Und da war etwas, was nur lebte, um zu töten. Vor Hunger, zum Vergnügen, aus jemandes krankhaftem Willen geboren oder aus anderen Ursachen. Eine Mantikora, ein Wyvern, ein Nebling, ein Sägmaul, ein Steinbeißer, eine Greule, ein Waldschrat, ein Vampir, ein Ghul, ein Graveir, ein Werwolf, ein Gigaskorpion, eine Striege, eine Jaga, eine Kikimora, ein Vipper.
Die Stimme der Vernunft 4 (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe Doppelband, Heyne 2000, S. 156


Er holte den Beutel unter dem Kopfkissen hervor, zählte rasch die Zehnkronenstücke durch. Hunderfünfzig von der Mantikora gestern. Fünfzig für den Nebling, den er auf Geheiß eines Dorfschulzen in der Gegend von Carreras getötet hatte. Und fünfzig für den Werwolf, für den ihn die Siedler aus Burgdorff bezahlt hatten.
Fünfzig für den Werwolf. Viel, denn es war eine leichte Arbeit gewesen. Der Werwolf hatte sich nicht verteidigt. In eine Höhle gejagt, aus der es keinen Ausweg gab, war er auf die Knie gesunken und hatte den Schwerthieb erwartet. Er hatte dem Hexer leidgetan.

Zeit der Verachtung, Ausgabe dtv 2009, S. 22

GalerieBearbeiten

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