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Vran1 komiks.jpg

Vran aus einem Comic, gezeichnet von Bogusław Polch

Die Vrans sind eine humanoide reptilienähnliche Rasse mit rubinroten übernatürlich großen Augen. Einige Vrans waren Mitglieder in Fregenals Söldnertruppe "Koschtscheis Männer". Vrans erscheinen nur in einer einzigen Kurzgeschichte "Der Weg, von dem niemand zurückkehrt" (Droga, z której się nie wraca). Die Geschichte spielt weit vor Geralts Geburt und handelt von seiner Mutter Visenna.


Außer den ungewöhnlich großen Augen gibt es keine besonderen Merkmale über das Aussehen des Vrans. Wie man aus diesem dürftigen Detail trotzdem eine Beschreibung der Vrans erhält, beweist der Autor der Geralt-Saga, Andrzej Sapkowski:

Er sah sechs Leute, alle beritten, in mit Eisenplättchen besetzten Steppwesten, Kettenhemden, Lederhelmen mit stählernem Nasenschutz, der als gerader Strich von Metall zwischen den riesigen rubinroten Augen verlief, welche das halbe Gesicht einnahmen. Sie saßen auf den Pferden, ohne sich zu rühren, wie achtlos. Niklas, der den Blick von einem zum anderen schweife ließ, sah ihre Waffen: kurze Spieße mit breiter Schneide. Schwerter mit sonderbar geschmiedeter Parierstange. Breitäxte. Gezähnte Gleven.
Gegenüber dem Eingang zur Schmiede standen zwei. Ein hochgewachsener Krahling auf einem Grauschimmel, der eine grüne Kuvertüre trug, ein Sonnenzeichen auf dem Helm.

Etwas endet, etwas beginnt, Ausgabe dtv März 2012, S. 27-28


In der im März 2012 erschienen deutschen Übersetzung der Kurzgeschichtensammlung, sind die Vrans mit Krahlinge übersetzt worden.


Comic GeschichtenBearbeiten

In den Comic-Ausgaben von Maciej Parowski und Bogusław Polch werden die Vrans als eine reptilienähnliche Rasse mit Schuppenhaut dargestellt. Weitere besondere Merkmale sind ebenfalls große rote Augen und Klauen, mit denen sie ihre Pfeile mit Gift infizieren. In der Comic Geschichte Droga bez powrotu, die auf die gleichnamige Romanvorlage Straße ohne Wiederkehr basiert, tötet ein Vran, der Mitglied von Fregenals Männern ist, Geralts Vater Korin.


In Zdrada (Betrayal), einer späteren Comic Ausgabe werden Vrans nochmals erwähnt, als Angehörige ihrer Rassen verbannt wurden, in Reservaten zu leben zusammen mit den Bobolaks. Geralt, der zu der Zeit bereits ein Hexer war, ist nicht gut auf Vrans zu sprechen, da ihm erzählt wurde, dass ein Vran seinen Vater ermordet hat. Ein Vran findet außerdem Erwähnung unter den Menschen in Blaviken in der Geschichte "Mniejsze zło", die auf Das kleinere Übel basiert.

Pen & Paper RPGBearbeiten

Im Wiedźmin: Gra Wyobraźni ("The Witcher: A game of imagination") Pen & Paper Rollenspiel sollten die Vrans als zusätzliche Rasse hinzugefügt werden. Nachdem die Fortsetzung storniert wurde, erschien eine Online Version von Paweł Dembowski, in der die Vrans so dargestellt wurden, wie sie in der Romanvorlage erscheinen.


In der P&P RPG Version verfügen die Vrans mit ihren unnatürlichen Augen über Infravision, womit sie nicht nur in der Dunkelheit sehen können sondern auch Wärme visuell wahrnehmen, die von Warmblütern abgegeben wird. Männliche und weibliche Vrans unterscheiden sich äußerlich kaum von einander. Vrans können keine Magie erlernen und verehren keine Gottheiten. Sie sind vollkommen emotionslos, sie empfinden daher kein Mitgefühl oder Zuneigung. Allerdings sind sie auch nicht in der Lage, sinnlose Gewalt anzuwenden, eine Eigenart, die viele Menschen prägt.


In einigen Theorien heißt es, dass die Vrans ein Produkt der Sphärenkonjunktion seien, aber das wurde bisher weder bestätigt, noch widerlegt. In den alten Chroniken der Elfen werden Vrans nicht erwähnt. Das Heimatland der Vrans liegt östlich der Blauen Berge. Zurzeit der Witcher-Serien, während die Vrans von den Menschen verfolgt wurden, lebten die meisten der Vrans in Riverdell, Obersodden und Lyrien. Viele von ihnen wurden auch in den Osten vertrieben, wo sie in Reservaten mit den Bobołaks lebten. Sie wurden gejagt, wenn sie versuchten, das Reservat zu verlassen. Die Hetzkampagnen wurden von Priestern von Kreve) inszeniert, die die Vrans für Dämonen hielten.

In The Witcher 2Bearbeiten

Iorweth erzählt Geralt etwas über die Geschichte der Vrans im Zusammenhang mit Loc Muinne:

  • Geralt: Du warst schon einmal hier?
  • Iorweth: Vor langer Zeit, nach deinen Vorstellungen. Wir haben Elfenrelikte gesucht und wurden von einer Kaedwener Abteilung überrascht.
    Cáemm ... Zeitverschwendung.
    Diese Berge haben zwei Zivilisationen untergehen sehen. Erst die Vrans ... dann uns, die Aen Seidhe.
  • Geralt: Vielleicht folgt noch eine dritte ... Haben die Elfen die Vrans unterworfen?
  • Iorweth : Nein. Es waren Kälte und Krankheiten. In Velen wuchsen mal Blumen, der Pontar war nicht das ganze Jahr gefroren ...
    Auf der anderen Seite der Stadt liegt ein bewaldetes Tal, einst voller Tiere, heute leer. Durch das Tal sind die Könige mit ihren Delegationen in die Stadt gelangt.
  • Geralt: Deshalb haben wir's umgangen, ich weiß. Wie war das mit dem Tod der Vrans?
  • Iorweth: Mit den Jahren wurde es immer kälter, und die Vrans hatten weniger und weniger zu essen. Ihre Jäger stiegen in die Ebenen hinab, doch da siedelten schon die ersten Menschen. Bei denen gab es Typhus, Ruhr und Lungenentzündung, die sich wie der Blitz unter den Vrans ausbreiteten.
    Sie taten ihr Bestes, sie bauten Kanäle und Aquädukte, die mit den heutigen vergleichbar waren. Aber die Kälte wurde immer schlimmer und die Kanäle waren fast das ganze Jahr gefroren.
    Als die Elfen hier ankamen, war die Stadt schon tot. Die Aen Seidhe haben sie in alter Schönheit wieder aufgebaut ... Doch einige Jahre später holte der Fluch sie ein – die Menschen.

GallerieBearbeiten

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