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Books Generic wolf motif

Berühmtes Bestiarium, verfasst in den Ersten Runen, enthüllt Informationen über viele Ungeheuer.
Autor unbekannt

RomaneBearbeiten

In den Kurzgeschichten und Romanen der Geralt-Saga von Andrzej Sapkowski wird öfters aus dem Physiolugus zitiert oder auf Ungeheuer aus dem Band Bezug genommen.

Der Rand der WeltBearbeiten

In der Kurzgeschichte "Der Rand der Welt" aus "Der letzte Wunsch" wird ein Ungeheuerbuch erwähnt, das namentlich nicht genannt wird, das aber von der Beschreibung her der Physiologus sein muss. Ungeheuer, die in der Kurzgeschichte aus dem Physiologus erwähnt werden: Auerochse, Fangpire, Flammler, Korred, Teufel, Winder, Wolkler. Die dort zitierte Passage über den Hexling ist dem Text vom PC-Spiel sehr ähnlich.

Die Zeichnung zeigte ein Scheusal mit wirrem Haar zu Pferde, mit riesigen Augen und noch größeren Zähnen. In der rechten Hand hielt das Scheusal ein ansehnliches Schwert, in der linken einen Geldbeutel.
"Der Hexling", schniefte die Großmutter. "Von manchen Hexer genannt. Ist sehr gefährlich, ihn zu rufen, doch wohl nötig, denn so gegen Ungeheuer und Ungeziefer nichts hilft, so hilft der Hexling. [...] Habt jedoch acht, dass du den Hexling nicht anrührest, denn magst davon die Krätze kriegen. Und die Mägde sollst du vor ihm verbergen, denn der Hexling ist lüstern über jegliches Maß [...] so auch der Hexling sehr gierig ist und nach dem Golde trachtet", sprach die Großmutter vor sich hin und blinzelte dabei. "sollst du ihm nicht mehr geben als: für einen Nix einen Silbergroschen oder anderthalb. Für einen Werkater: zwei Silbergroschen. Für einen Vampyr: vier Silbergroschen ..."

Der Rand der Welt (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe Doppelband, Heyne 2000, S. 239 f.

Die Zeit der VerachtungBearbeiten

Im Roman "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy") hat Molnar Giancardi in seiner Bank eine Ausgabe des Buches. Er lässt Ciri darin lesen, während er sich mit Yennefer unterhält. Ciri ist von dem Werk begeistert – zu Anfang, später lauscht sie der Unterhaltung und gibt vor, eifrig im Physiologus zu lesen.

Ein gar rästelhaft Ding es ist, dass das Einhorn, wiewohl es überaus schreckhaft ist und die Menschen fürchtet, wen es solch einer Jungfrau begegnet, so noch mit keinem Mann fleischlich verkehrt hat, alsbald zu ihr hinläuft, niederknieet und ihr ohne jegliche Furcht den Kopf auf den Schoß legt. Es soll in vergangenen und vergessenen Zeiten solche Jungfrauen gegeben haben, welche sich nämliches zum Berufe machten. In Ehelosigkeit und Keuschheit lebten sie viele Jahre, damit sie den Jägern als Lockvögel für Einhörner dienen könnten. Doch erwies sich alsbald, dass das Einhorn nur zu jungen Jungfrauen kommt und der alten nicht achtet. Weil es ein kluges Tier ist, erkennt das Einhorn unfehlbar, dass über das Maß lange Jungfrauen zu bleiben ein verdächtig Ding und wider der Natur ist.

- eine Beschreibung des Einhorns



FeuertaufeBearbeiten

Im Roman "Feuertaufe" ("Chrzest ognia") wird zwischen den Kapiteln 3 und 4 über Vampire aus dem Physiologus zitiert kurz nachdem Geralt Regis kennengelernt hat.

Vampir, auch Wurdulak, heißet ein toter Mensch, so vom Chaos wieder zum Leben erwecket ward. Wiewohl er das erste Leben verloren hat, gewinnt er das zweites des Nachts. Er verlässt den Sarg beim Lichte des Mondes, und kann allein dahin gehen, wohin des Mondes Strahlen ihn führen; er kommet über schlafende Jungfern und junge Bauernknechte und sauget, sonder sie zu wecken, ihr süßes Blut."

Der SchwalbenturmBearbeiten

Im Roman "Der Schwalbenturm" ("Wieża Jaskółki") wird als Epigraph des siebten Kapitels der Eintrag über den Klopfer aus dem Physiologus verwendet.

Der Klopfer, auch genannt Klopfgeist, Coblynau, Hämmerling, Rübezahl, Karkonosch, Schatzer oder Ödner, ist eine Abart des Kobolds, welchselbigen der Klopfer jedoch an Wuchs wie an Kraft bei weitem übertrifft. Auch tragen Klopfer für gewöhnlich gewaltige Bärte, wie es der Kobolde Art und Weise nicht ist. Er hauset in Stollen, Schächten, Schründen, Abgründen, finsteren Gruben, im Innern von Felsen, in allerlei Grotten, Höhlen und Steinschlünden. Wo er lebt, sind unfehlbar in der Erde Schätze verborgen, als da sind Metalle, Erze, Karbon, Salz und Steinöl. Darum auch kann man den Klopfer gar oft in Bergwerken antreffen, insbesonderheit in verlassenen; doch auch in solchen, darin noch gegraben wird, zeigt er sich gern. Ein boshafter Schalk und Tunichtgut, ein Fluch und wahre Gottesgeißel für die Bergleute und Knappen, welche der übermütige Klopfer in Irrgänge führt und mit Klopfen an den Fels täuschet und ängstiget, so verschüttet er Gänge, stiehlt und verdirbt der Bergleute Werkzeug und was sonst ihr eigen ist, und vermißt sich wohl gar, ihnen hinter einer Ecke hervor einen Knüppel gegen das Haupt zu schlagen.
Ist indes möglich, ihn zu bestechen, daß er nicht über die Maßen Schabernack treibe, indem man in einem dunklen Stollen oder Schacht einen Kanten Brot mit Butter hinlegt, ein Stück Ziegenkäse, eine Seite geräucherten Specks, am besten jedoch ein Fläschchen von Schnaps, denn nach selbigem gelüstet es den Klopfer gar schrecklich.
- Physiologus

Feuertaufe, Ausgabe dtv 2010, S. 288


The Witcher (Computerspiel)Bearbeiten

InhaltBearbeiten

Hexmann
Vorkommen: Hexmänner streunen auf Straßen, wo Ungeheuer leben, verbringen den Winter in ihren Festen und schmieden dort Ränke oder perfektionieren ihre Schwertkampftechnik.
Immunität: Hexmänner werden nie krank und sind resistent gegen Giftseren und Bezauberung, da sie bereits verzaubert sind.
Auffälligkeit: Sie fliehen vor dem Klang der Kirchenglocken und ihre Gier nach Frauen wird nur noch von ihrer Gier nach Silber übertroffen.
Taktik: Ein Hexmann ist Herr über das Schwert und dunkle Zauber.
Alchimie: Sie sind geschickte Alchimisten, sie brauen Tränke, die ihre Augen im Dunkeln glühen lassen.

Hexmänner werden von manchen auch Hexer genannt. Sie zu rufen ist gefährlich, und doch muss man es manchmal tun, denn wo sonst niemand mehr einem abscheulichen Monster entgegentreten will, der Hexmann nimmt den Kampf auf. Keinesfalls berühre man den Hexmann, denn seine Berührung verwirrt die Sinne. Und man vergesse nicht, die Mädchen vor ihm zu verstecken, denn der Hexmann ist über die Maßen lüstern. Silber ist des Hexmannes Begehr, doch man bezahlt ihm nie mehr als dies: einen Silbergroschen für einen Ertrunkenen, zwei Silbergroschen für eine Werkatze, vier Silbergroschen für einen Vampir.

JournaleinträgeBearbeiten

ErhältlichBearbeiten

Ein namenloser Stadtbewohner im Händlerbezirk in der Nähe des John Natalis Platzes schenkt Geralt das Buch mit der Bemerkung, er könnte es sicher gut gebrauchen. Es hat den Anschein, dass er Geralt das Buch schenkt. Prüft man aber nach Erhalt des Buchs die Finanzen, fehlen 1000 Orens. Mit der The Witcher: Enhanced Edition ist diese Selbstbedienung des Stadtbewohner in Geralts Geldbeutel unterbunden worden.
Für 200 Orens kann Geralt das Buch wieder verkaufen.

RandnotizenBearbeiten

  • Hinweis: Im wahren Leben existierte im 2. Jahrhundert tatsächlich ein W.png Physiologus, der sich mit Fabeltieren befasste.

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