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Cover der englischen Ausgabe

Im Glashaus ist ein Hexer-Comic aus amerikanischer Feder, der 2014 in fünf kleinen Episoden ("The Witcher 1-5") erschienen ist.

Der Comic wurde von Paul Tobin geschrieben, die Zeichnungen stammen von Joe Querio. Die englische Ausgabe erschien bei Dark Horse Books, die deutsche bei Panini Comics.

Kapitel 1Bearbeiten

Am Rande des Waldes Caed Dhu in Angren lernt der Hexer Geralt von Riva den Jäger Jakob Ornstine kennen, nachdem er diesen vor einem Ertrunkenen gerettet hat. Jakob erzählt Geralt, dass er den Waldrand nicht verlassen hat, seit seine Frau Marta vor neun Jahren von Bruxae getötet wurde. Nach ihrem Tod sei Marta ebenfalls zur Bruxa geworden, die seither Reisende umbringt, die dem Wald zu nahe kommen. Er trauert noch immer um seine Frau, bringt es aber nicht fertig, den Ort zu verlassen.

Als Geralt zwei Tage später aufbricht, bittet Jakob, ihn begleitet zu dürfen, damit er sich von seiner Vergangenheit losreißen kann. Die beiden durchqueren den Wald, in dem eine Jaga und ein Waldschrat (Leshen) ihr Unwesen treiben. Letzterer fängt die beiden Männer in seinem labyrinthartigen Territorium. Befreit werden sie von Singvögeln, die sie zu einer alten Villa mitten im Wald führen. Jakob ist sicher, dass Marta die Vögel geschickt hat, da Bruxae und Singvögel miteinander verbunden sind (vgl. "Ein Körnchen Wahrheit").

Kapitel 2Bearbeiten

Geralt und Jakob betreten das Haus, das auf den ersten Blick verlassen aussieht. Als sie sich in den Zimmern umsehen, stoßen sie in einem Raum auf Ghule, denen Geralt mit den Zeichen Aard und Igni beikommt. In einem anderen Raum entdecken sie Leichen, die nicht verwesen, obwohl sie offenbar schon seit Jahrhunderten tot sind.
Schließlich finden die beiden einen gedeckten Tisch und lassen sich nieder. Jakob fragt Geralt, ob es eine Frau in seinem Leben gebe. Als dieser verneint, macht Jakob sich auf, um seine Frau Marta zu suchen. Geralt bleibt und lernt die Sukkubus Vara kennen, die ihm erklärt, dass es kein Entkommen aus dem Haus gibt, solange sich der Leshen und die Jaga draußen herumtreiben. Sie zeigt ihm außerdem eine Falltür, unter der sich ihre ehemaligen Reisegefährten befinden, die mittlerweile zu Untoten geworden sind.

Kapitel 3Bearbeiten

Es stellt sich heraus, dass Vara nicht wusste, dass die Männer nicht mehr am Leben sind, da das Haus jegliches Zeitgefühl zunichte macht. Jakob erzählt Geralt und Vara, wie lange er Marta schon kennt und wie glücklich er mit ihr war. Er gesteht außerdem, dass er stets Angst um Marta hat, seit sie einmal von einem Monster aus dem Meer angegriffen wurde.
Vara bittet Geralt, sie nach draußen zu begleiten. Dort äußert sie Zweifel an Jakobs Geschichte, da Bruxae einen Menschen nicht zu ihresgleichen machen können. Als der Leshen in Erscheinung tritt, schafft es Geralt, ihn abzuwehren. Er und Vara fliehen zurück zum Haus.

Kapitel 4Bearbeiten

Im Haus sitzt Marta bei Jakob am Tisch, doch sie weigert sich, mit ihm zu reden. Jakob erträgt die Stille nicht und verlangt, dass Geralt eine Liebesgeschichte erzählt. Dieser berichtet daraufhin von einer Prostituierten, die ihm die vereinbarte Bezahlung zurückgab. Geralt behauptet, dass er die Münzen stets bei sich trägt, was Jakob als ein Zeichen wahrer Liebe wertet. Als Geralt seine Geschichte beendet, ist Marta verschwunden.
Geralt und Vara streifen im Haus herum, als sie bemerken, dass die Untoten und die Jaga nun auch drinnen spuken. Vara hält Geralt davon ab, mit den Kreaturen zu kämpfen, da sie um sein Leben fürchtet. Sie bringt ihn in ihr Zimmer, wo er den Verdacht äußert, dass Marta wahrscheinlich verflucht ist. Jakob verliert inzwischen die Nerven, da er Martas Zurückweisung nicht aushält. Er versucht zu fliehen, doch Geralt bringt ihn zurück zum Haus, wo er auf eine neue Tür stößt, die zum vierten Stock führt.

Kapitel 5Bearbeiten

Geralt trifft im vierten Stock auf Marta. Sie ist tatsächlich keine Bruxa, sondern eine Verfluchte, die Geralt erzählt, wie es dazu kam:
Ihr Vater hatte sie für ein paar Fuchsfelle an Jakob verkauft. Sie liebte ihn nicht, sondern hatte stets unter ihm zu leiden. Marta war erst glücklich, als sie den Schmied Talton kennen lernte und sich in ihn verliebte. Als Jakob die beiden zusammen sah, erschlug er Talton und erwürgte Marta, da er in seiner rasenden Eifersucht ein Seeungeheuer und eine Bruxa in ihnen sah. Vor ihrem Tod verfluchte Marta Jakob für alles, was er ihr angetan hatte.
Marta bittet Geralt, Jakob für sie zu töten. Er lehnt ab, doch als er Jakob begegnet, stürzt dieser sich wutentbrannt auf ihn. Jakob hält jeden Mann, der Marta zu nahe kommt, für eine Bedrohung. In Wahrheit hat er die Reisenden umgebracht, die er für Monster hielt. Schließlich flieht er vor dem Hexer und den Untoten nach draußen, wo Geralt ihn einholt und entwaffnet. Allein und schutzlos ist Jakob der Jaga und dem Leshen ausgeliefert, die ihn zu Martas Zufriedenheit töten. Geralt hingegen verlässt das Haus und rät Vara, dasselbe zu tun.

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