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Die Hellebarde zählt zu den Stangenwaffen und ist eine Hieb- und Stoßwaffe. Die Hellebarde besteht aus einem Beil (Haken) auf der einen Seite und einer sichelähnlichen kurzen Klinge oder Stahlspitzen (Schlagdorn) auf der gegenüberliegenden Seite. Das oberste Ende der Hellebarde besteht aus einer Eisenspitze, der Stoßklinge. Oftmals sind die Schneiden der Hellebarde reich verzierte Ordonanzwaffen von Palastgarden. Stadtwachen sind mit Hellebarden ausgerüstet. Stadt- und Dorfwachen im The Witcher 1 sowie in der Geralt-Saga tragen Hellebarden.


Im Krieg wurden Hellebarden überwiegend zum Stoßen und Zerren verwendet. Dem Gegner wurde ein Stoß versetzt. Durch die geschwungene Klinge blieb die Hellebarde hinter der gegnerischen Parade hängen, konnte nicht abgewehrt werden und der Hellebardenträger konnte die Waffe in ungeschützte Körperteile stechen. Mit Hellebarden wurden Reiter vom Pferd gerissen. Mit dem Schlagdorn lassen sich Helme und Rüstungen einschlagen.


Bei Ausbruch des Zweiten Nilfgaard Krieges (Überfall auf Dol Angra) waren Einheiten unter dem Kommando von Nilfgaard mit Stangenwaffen wie Lanzen, Partisanen und Hellebarden ausgerüstet. Außerdem gab es in der Infanterie Einheiten der Pikeniere und Landsknechte.

The Witcher 2 Bearbeiten