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Eine Harpyie (engl. Harpy) ist eine Flugkreatur, eine Kreuzung zwischen einem weiblichen Körper und einem Raubvogel. Die Schwingen der Harpyie sind zweimal so lang wie die Körpergröße, die etwa dem einen Menschen entspricht. Die Arme reichen der Harpyie bis zum Boden und enden in langen spitzen und sehr scharfen Klauen.

Weibliche Reize hat diese Kreatur keine – sie ist alles andere als hübsch: der dürre knochige Körper ist bedeckt mit einer runzeligen Haut. Am auffälligsten ist der Kopf der Harpyie. Der Schädel ist spärlich bedeckt mit strähnigen Haaren. Unter der hohen Stirn sitzen unter Augenbrauenwülsten bösartig blickende Augen. Eine Nase schein die Kreatur nicht zu haben. Der gesamte untere Teil des Gesichts besteht aus dem unsagbar hässlichen Maul, dessen Oberkiefer dem Schnabel des Raubvogels gleicht. Ober- und Unterkiefer sind mit vielen kleinen Zähnchen bespickt.

Siehe auch:

The Witcher 2: Assassins of KingsBearbeiten

Quests Bearbeiten

TagebuchBearbeiten

Eintrag nach dem Lesen des Buches "Harpyien, Tochter der Winde":

Manche ekeln sich besonders vor Moderhäuten, andere vor Grallen, mir jedoch ist keine Kreatur widerwärtiger als die Harpyie, eine Bestie von abscheulichem Charakter, verkommen und diebisch veranlagt. Zum Glück mögen Harpyien wilde, bergige Landschaften, wo sie ihre Nester auf Felsvorsprüngen bauen. Leider siedeln sie dabei in der Nähe von Menschen, weil sie da immer etwas finden, was sich zu klauen lohnt.
Es gibt viele Arten von Harpyien, und alle davon sind kleptoman. Die einen klauen Glitzerkram, die anderen Träume. Besonders begehren sie Träume voller Gefühle, etwa sich wiederholende Albträume. Für den Bestohlenen ist das ein Segen, immerhin ist er den Albtraum los. Die Harpyien aber verwandeln diese Beute in einen Gegenstand mit starker magischer Energie. Solche Erzeugnisse sind begehrt unter Zauberern. Manche halten sich Harpyien wie Hühner auf der Stange und nehmen bei Tagesanbruch die Nester aus. Aber zufrieden sind sie selten mit der Ernte. Die verwandelten Träume sind ihnen meistens nicht mächtig genug, oder das Geschöpf, von dem sie stammen, war es nicht.
Wer ein Harpyiennest auf einem Felsvorsprung zerstören möchte, benötigt dafür eine spezielle glitzernde Falle mit verzögerter Sprengwirkung. Die Harpyie reißt die Beute an sich, die Ladung detoniert, und was die Explosion nicht vernichtet hat, besorgt der Sturz - der ewige Feind von geflügelten Geschöpfen.
Harpyien sind geflügelt und attackieren entsprechend schnell aus der Distanz – ehe ihr Opfer sie überhaupt bemerkt. Haben sie einen Hieb ausgeteilt, flüchten sie außer Reichweite. Es gilt, sie auf die Erde zu holen und flugunfähig zu machen, dann können sie nur noch hüpfen wie Hühner. Von einer Bombe betäubte oder von einem Igni- oder Aard-Zeichen getroffene Harpyien kann man leicht töten. Am besten mit dem schnellen Kampfstil.
Der Luftvorteil ist die große Stärke der Harpyien, doch Hexer können sie unbürokratisch zum Landen bringen: Die Flügel der Monster sind gefiedert und fangen rasch Feuer. Igni-Zeichen sind hier ein probates Mittel. Außerdem gibt es eine geeignete Falle. Harpyien haben einen hervorragenden Orientierungs- und Gleichgewichtssinn. Selbst wenn sie laufen, ist es fast unmöglich, sie niederzustrecken – sie flattern einfach kurz auf.

TaktikBearbeiten

Die Harpyie ist in der Lage, aus den Knochen ihrer Opfer primitive Waffen herzustellen, hat dies jedoch nicht nötig, da ihre von der Natur gegebenen Waffen effektiver sind.

Wer von einer Harpyie angegriffen wird, entkommt selten. Mit den gewaltigen Schwingen umhüllt sie ihr Opfer, zwingt es zur Bewegungslosigkeit. Während sich die langen Krallen in das Fleisch des Opfers verankern, reißt die Harpyie mit ihrem kräftigen Schnabel (mit dem sie mühelos Knochen durchtrennen kann) tiefe Wunden.

Eine Harpyie besitzt außerdem telepathische Fähigkeiten, mit denen sie in die Psyche des Opfers eindringt und dessen Träume stiehlt.

VorkommenBearbeiten

Harpyien leben weit abseits der Zivilisationen. Sie bauen ihre Nester in schwer zugänglichen Höhlen in hohen Bergen und Schluchten.

Im Computerspiel The Witcher 2: Assassins of Kings trifft Geralt in folgenden Gegenden auf Harpyien: Infos kommen demnächst

ArtbookBearbeiten

Harpy01 ConceptArt

Concept Art aus "The Witcher 2"

Wir erschufen dieses Monster - halb Mensch, halb Vogel - mit dem Ziel, es so abstoßend wie möglich zu machen. Der fast unbehaarte Körper und die hängende Haut sollten an aasfressende Vägle erinnern. Eine der Skizzen zeigt verschiedene Varianten des Harpyienkopfes. Die Verkümmerung ihrer Augen geht darauf zurück, dass sich die Harpyien beim Aufspüren ihrer Opfer auf Geruchssinn und telepathische Fähigkeiten verlässt.

LiteraturstellenBearbeiten

"Es gibt eine lange Liste von Geschöpfen, denen man so etwas zuschreiben kann. Angefangen bei einem Rudel verwilderter Hunde, einer in Kriegszeiten ziemlich häufigen Plage. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wozu solche Hunde imstande sind. Die Hälfte aller Opfer, die chaotischen Ungeheuern zugeschrieben werden, geht in Wahrheit auf das Konto verwilderter Hofköter."
"Du schließt Ungeheuer also aus?"

"Keineswegs. Es könnte eine Striege gewesen sein, eine Harpyie, ein Graveir, ein Ghul ..."
Feuertaufe, Ausgabe dtv 2009, S. 191

RandnotizenBearbeiten

  • In dem Pen&Paper RPG Wiedźmin: Gra Wyobraźni erscheinen die Kreaturen. Die Illustration der gezeigten Harpy in der Galerie wurde von Tomasz Łaz gezeichnet.
  • Die Harpyie ist ein Fabelwesen der griechischen Mythologie und ist bereits in mehreren W.png Fantasy Romanen verwendet worden.
  • Unter den Greifvögeln gibt es eine Habichtart mit dem Namen W.png Harpyie

GalerieBearbeiten

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