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Ghul
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Eines der ersten Concept Art Entwürfe des Ghuls

Nach dem Großen Krieg, erstarkten und vermehrten sich die Nekrophagen in den nördlichen Königreichen.

Ghule sind die am häufigesten anzutreffenden "Leichenfresser" und ziehen gewöhnlich in einem Rudel umher. Für einen Ghul sind die lebenden Menschen ein Rohmaterial, welches erst einmal "veredelt" werden muss, bevor es als Mahlzeit dienen kann. Mit Zähnen und Klauen lässt sich dieser Vorgang schnell einleiten und der Körper kann reifen. Ein besonderes Exemplar dieser Gattung ist Vetala.

Ghoul3.jpg

Späterer Entwurf des Ghuls, das die Grundlage des finalen Modells entspricht

Vorkommen Bearbeiten

Ghule findet man auf Schlachtfeldern, aber auch auf Friedhöfen und Grüften. Geralt begegnet den Leichenfressern im Umland von Vizima und in fast jeder Gruft.

Immunität Bearbeiten

Resistent gegenüber den meisten Giften

Anfälligkeiten Bearbeiten

Empfindlich gegenüber Silber und Nekrophagenöl; Man sollte gegenüber einem Ghul nicht zimperlich sein, kräftige Hiebe sind am effektivsten. Erfahrene Hexer nehmen es aber auch mit einer Ghulhorde auf. Ghule sind anfälligen gegenüber Einäscherung und Bluten Effekte.


Taktiken Bearbeiten

Eine Gruppe Ghule wird versuchen den Gegner niederzuschlagen um ihn schließlich aufzufressen.

Alchemie Bearbeiten

Ghoul2.jpg

Ghul aus dem The Witcher Computerspiel

Notizen Bearbeiten

"Von Ghulen wird angenommen, dass sie einst Menschen waren, die zum Kannibalismus gezwungen wurden. Nach vielen Jahren in dunklen Grüften, durchmachten sie eine grausame Transformation. Nur Menschenfleisch kann ihren ständigen Hunger stillen, aus diesem Grunde töten sie die Menschen und lagern die Überreste in den Nischen ihrer Schlupfwinkel."

QuellenBearbeiten

MonsterbuchBearbeiten

Entwickler CD Projekt RED über den Ghul im Monsterbuch, das einigen Verkaufsversionen (Polen, Tschechien, Ungarn) vom Computerspiel The Witcher beigefügt war:


Ghule erschienen wie die Ertrunkenen häufig im Spiel. Geralt hat laufend die Gelegenheit, seine Kampffertigkeiten mit dem Silberschwert bei diesen Kreaturen zu üben. Da wir den Ertrunkenen eher eine groteske Erscheinung gaben, sollte der Ghul furchteinflößender, erbärmlicher aber nicht belustigend werden. Für einen stinkenden Aasfresser bringt er alle Vorraussetzungen mit: leichenblass, scheckige Haut, einen Kopf ohne Nase, der an einen Totenschädel erinnert und einen starken Kiefer, mit dem er jeden Knochen zerbrechen kann. Für die Erstellung dieses Modell eines ziemlich dummen und abscheulichen Ungeheuers war ein wenig künstlerisches Feingefühl und Talent erforderlich.
Mit dem Ghul ist nicht zu spaßen. Er ist von kräftiger Statur und angriffslustig. Er liebt es, menschliche Kadaver auszuweiden, hat aber auch nichts gegen frisches warmes Fleisch einzuwenden. Wenn der Ghul ein Opfer mit seinen affenartigen Armen in den Klammergriff nimmt, gibt es kein Entrinnen.

LiteraturstellenBearbeiten

Und da war etwas, was nur lebte, um zu töten. Vor Hunger, zum Vergnügen, aus jemandes krankhaftem Willen geboren oder aus anderen Ursachen. Eine Mantikora, ein Wyvern, ein Nebling, ein Sägmaul, ein Steinbeißer, eine Greule, ein Waldschrat, ein Vampir, ein Ghul, ein Graveir, ein Werwolf, ein Gigaskorpion, eine Striege, eine Jaga, eine Kikimora, ein Vipper.
Die Stimme der Vernunft 4 (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe Doppelband, Heyne 2000, S. 156

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