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BeschreibungBearbeiten

Die Geschichte der Welt ist ein monumentales, wenngleich recht vages Werk, das die Geschichte der Welt von uralten Zeiten bis in die Gegenwart beschreibt. Autor ist Roderick de Novembre.

InhaltBearbeiten

Books Generic other

Geschichte der Welt
von Roderick de Novembre


Als der Scheiterhaufen der Verbrecherin angezündet ward und die Flammen nach ihr züngelten, verwünschte sie die Ritter und Barone, Hexenmeister und Berater, die sich auf dem Platz versammelt hatten, mit so schändlichen Worten, dass allen bange wurde. Obwohl man anfangs nasse Scheite aufgeschichtet hatte, damit die Vettel nicht zu schnell verbrennen und in den Flammen leiden sollte, gab man jetzt den Befehl, noch etwas trockenes Holz nachzulegen, auf dass die Hinrichtung schnell vorübergehen möge.


Doch es muss wahrlich eine Art Dämon in ihr gewesen sein, denn sie stieß nicht einen Schrei aus, wiewohl sie tüchtig brutzelte. Stattdessen fluchte sie grässlich.

"Ein Rächer soll aus meinem Blute geboren werden!", rief sie lauthals. "Aus dem entweihten Älteren-Blut wird sich ein Zerstörer von Nationen und Welten erheben! Tod, Tod und Rache über euch und eure Nachkommen!" Mehr brachte sie nicht mehr heraus, denn dann verschied sie. So starb Falka, und das war die Strafe dafür, dass sie das Blut Unschuldiger vergossen hatte.

Journaleintrag Bearbeiten

Glossar: Geschichte Temeriens

PreisBearbeiten

Kauf: 40 Items Oren
Verkauf: 8 Items Oren

Quellen Bearbeiten

RomaneBearbeiten

Im Handlungsabschnitt "Die Stimme der Vernunft (5)" aus der Kurzgeschichtensammlung "Der letzte Wunsch" ließt Geralt von Riva dieses Buches während er sich von den Verletzungen von der Striege bei Nenneke im Tempel der Melitele erholt.


In "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy") trägt das Buch den Namen Weltgeschichte. Dort wird zwischen dem 6. und 7. Kapitel der gleiche Auszug aus dem Buch zitiert in einer etwas anderen Formulierung:

Als Feuer an den Scheiterhaufen der Verbrecherin gelegt wurd, und die Flammen sie erfassten, hub selbige an, die auf dem Platze versammelten Ritter, Barone, Zauberer und Ratsherren mit so gräßlichen Worten zu überschütten, daß Entsetzen sie alle erfaßte. Wenngleich man zuvor nur nasse Scheite auf den Haufen gelegt hatte, damit die Teuflin nicht zu geschwinde stürbe und den Feuertod zur Gänze erführe, ward nun befohlen, schleunigst trockenes Holz nachzulegen und die Hinrichtung zu Ende zu bringen.
Doch es saß wahrlich ein Dämon in jener Verfluchten, denn wiewohl sie schon tüchtig zischte, gabe sie keinen Schmerzenslaut von sich, sondern stieß noch gräßlichere Flüche aus.
"Es wird ein Rächer aus meinem Blute geboren werden", schrie sie laut. "Aus dem geschändeten Älteren-Blute wird er geboren werden, der die Völker und die Welten vernichtet! Er wird meine Qual rächen! Tod, Tod und Rache euch allen und euren Kindeskindern!" Nur soviel vermochte sie zu schreien, ehe daß sie verbrannte. Also starb Falka, solche Strafe erlitt sie für das vergossene unschuldige Blut.
- Roderick de Novembre, Weltgeschichte, Band II

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