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Furchtbringer

Der Furchtbringer oder "Chimäre" oder "Greule" ist eine Wüstenkreatur und gehört entfernt zu den Skolopendomorphen. Der Furchtbringer ist beinahe unbesiegbar, insbesondere wenn er von einem Magier kontrolliert wird. Sogar die Hexer vermeiden einen Kampf mit diesem Biest, wenn dies möglich ist. Glücklicherweise ist dieses übergroße Insekt empfindlich gegenüber Schallwellen, welche es betäuben und es wehrlos machen.


Vorkommen Bearbeiten

Furchtbringer sind sehr selten anzutreffen. Sie sind das Resultat magischer Experimente. Um einen Furchtbringer zu erschaffen, muss ein Magier große Macht besitzen, sowie über das Grundwissen von Mutationen verfügen.

Immunität Bearbeiten

Furchtbringer sind nahezu gegenüber alle kritischen Effekte immun.

Anfälligkeiten Bearbeiten

Empfindlich gegenüber Stahl und Silber; Sehr sensibel gegenüber lauten Geräuschen mit hoher Frequenz.

Taktiken Bearbeiten

Im Kampf verlässt sich der Furchtbringer ganz auf seine Größe und Stärke. Das Wesen versucht seine Gegner niederzuschlagen um ihnen schließlich einen tödlichen finalen Schlag zu versetzen.

Alchemie Bearbeiten

QuellenBearbeiten

Notizen Bearbeiten

  • "Der erste Magier, der einen Furchtbringer erschuf war der infame Abtrünnige Dagobert Sulla, ein fleissiger Student der serrikanischen Meister der Alchemie und Leiter der Prüfung der Gräser auf Kaer Morhen. Als er sein Werk betrachtete, soll Sulla ausgerufen haben: "Was habe ich nur getan?" Er zerstörte das Monster, seine Notizen blieben aber erhalten."
  • Eine Kreatur mit derselben Sensibilität ist der Augenköpfler. Geralt schlägt das Ungeheuer im Roman "Feuertaufe" in die Flucht, indem er mit einer Schöpfkelle und einem Kessel ohrenbetäubenden Krach erzeugt.

MonsterbuchBearbeiten

Entwickler CD Projekt RED über den Furchtbringer im Monsterbuch, das einigen Verkaufsversionen (Polen, Tschechien, Ungarn) vom Computerspiel The Witcher beigefügt war:


Sapkowski hat den Furchtbringer nie genauer beschrieben, sondern nur seinen Namen erwähnt. Und dieser Name hat es in sich! Ein Ungeheuer, dass "Furchtbringer" heißt sollte den Spieler nicht enttäuschen.

Der Prototyp der Kreatur war eine Gottesanbeterin. Ein gefräßiges Insekt, das bekannt ist für ihren Kannibalismus. Die Kreatur in der Schwarz-weiß Zeichnung ist nach diesem Gliederfüßler modelliert. Die Farbzeichnung enthält eine Vielzahl von Farben – ein allgemeines Merkmal für gefährliche und giftige Kreaturen. Der Furchtbringer hat zwei hoch entwickelte Vorderläufe wie das Originalinsekt – beachtliche Waffen mit denen er die Hexer auf Kaer Morhen angreift.

Basierend auf dem ersten Entwurf, entwarfen wir ein Modell, das wir kurz im Spiel verwendeten. Als sich das Spiel weiterentwickelte, änderte sich auch das Konzept des Furchtbringers. Wir brauchten eine Kreatur, die robuster und besser gepanzert war und die die Farbe von Erde hatte, welche besser zu den Mauern von Kaer Morhen passte, wo der Furchtbringer Zerstörung verbreitet. Im zweiten Entwurf ähnelt der Körper mehr an einen Käfer. Die Bestie hat außerdem Flügel erhalten, die sie vorher nicht hatte, trotz der Vorlage von der Gottesanbeterin. In Animationen der Zwischensequenz während des Kampfes mit der Bestie, erscheinen die Flügel. Ebenfalls vom Käfer stammen die kräftigen gepanzerten Beine und die "Fänge", die den Kopf umgeben. Die Gottesanbeterin-ähnlichen Vorderläufe und der Kopf überlebten die Änderungsphasen, da sie sich gut mit den anderen Änderungen vereinbaren ließen. Zuletzt erhielt der Furchtbringer eine neue und abschließende Farbe, die mehr Grüntöne enthielt. In dieser finalen Form war der Furchbringer einsatzbereit, Kaer Morhen anzugreifen … und durch die Schwerter der Hexer zu sterben.

"Visennna blätterte eine Seite nach der anderem, ohne ihn zu beachten.
'Interessant', meinte sie nach einer Weile. 'Vor elf Jahren, als du vom Kreis verbannt wurdest, verschwanden einige Seiten aus den Verbotenen Büchern. Glücklicherweise wurden sie wieder gefunden – und in der Zwischenzeit kommentiert. Nun ja, ich bin erstaunt, dass du es wagst, das Doppelkreuz des Alzurs zu vewenden. Ich bezweifle, dass du vergessen hast, wie Alzur endete. Man sagt, dass einige seiner Schöpfung immer noch in der Welt herumstreifen. Vor allem sein letztes Werk: der Wij von Maribor, der Alzur selbst verstümmelte, fast ganz Maribor zerstörte und dann in die Wälder von Riverdell floh.' "

- Andrzej Sapkowski, Eine Straße ohne Wiederkehr

LiteraturstellenBearbeiten

Und da war etwas, was nur lebte, um zu töten. Vor Hunger, zum Vergnügen, aus jemandes krankhaftem Willen geboren oder aus anderen Ursachen. Eine Mantikora, ein Wyvern, ein Nebling, ein Sägmaul, ein Steinbeißer, eine Greule, ein Waldschrat, ein Vampir, ein Ghul, ein Graveir, ein Werwolf, ein Gigaskorpion, eine Striege, eine Jaga, eine Kikimora, ein Vipper.
Die Stimme der Vernunft 4 (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe Doppelband, Heyne 2000, S. 156


"Was du für ein Zeug redest! Wo soll denn hier Zivilisation sein? Ich bin vor einer Woche über die Buina gekommen, und auf dem Ritt durchs Land habe ich alle möglichen Geschichten gehört. Hier soll es Wassermänner, Winder, Greulen, Flatterer geben, alles mögliche Viehzeug. Du müsstest alle Hände voll zu tun haben."
"Solche Geschichten habe ich auch gehört. Die Hälfte davon ist entweder erfunden oder übertrieben. Nein, Rittersporn. Die Welt ändert sich. Etwas geht zu Ende."

Die Stimme der Vernunft 5 (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe Doppelband, Heyne 2000, S. 213


Der Gigaskorpion. Die Scarlettia. Die Greule. Der Vicht. Die Lamia. Die Krabbspinne. Ungeheuer, die in Wüsten lebten.
Zeit der Verachtung, Ausgabe dtv 2009, S. 317

GalerieBearbeiten

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