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Duny (Dariusz Jakubowski) in der The Hexer-Verfilmung

Duny, auch bekannt unter den Namen Urcheon vom Erlenwald oder Igel vom Erlenwald, war der Gemahl von Pavetta und der Vater von Ciri. Er behauptete, ein Sohn von König Akerspaark von Maecht zu sein, um seine wahre Identität zu schützen.

Duny war seit seiner Geburt verflucht, allerdings kannte er den Grund hierfür nicht und wusste auch nicht, wer den Fluch auf ihn gelegt hatte. Von Mitternacht bis zur Morgendämmerung war er ein normaler Mensch. Aber mit Anbruch des Tages verwandelte er sich in einen stachelbewehrten, schweinsähnlichen Menschen. Da die Menschen in Maecht sehr abergläubisch sind, versuchte sein Vater ihn zu verstecken. Zaubereien und Flüche konnten fatale Auswirkung auf die Dynastie der königlichen Familie haben. Einer der Ritter verließ mit Duny den königlichen Hof, zog ihn auf und reiste mit ihm durch die Welt. Als der Ritter starb, blieb Duny allein zurück.

Man hatte Duny erzählt, dass durch ein Kind der Überraschung der Fluch von ihm genommen werden kann. Eines Tages im Jahre 1235 fand er König Roegner verletzt in einer Schlucht und rettete ihm das Leben. Als Belohnung versprach Roegner, Duny das zu geben, "was er zu Hause vorfindet, ohne es erwartet zu haben".


Verhältnis mit Pavetta von CintraBearbeiten

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Duny vom Erlenwald aus der The Hexer-Verfilmung

Obwohl Prinzessin Pavetta vermählt wurde, als sie fünfzehn Jahre alt war, lernte Duny sie bereits ein Jahr zuvor kennen. Beide verliebten sich ineinander und mussten ihre Liebe geheim halten. Ein Jahr später, als Königin Calanthe ein Fest zu Ehren von Pavetta gab, verkündete Duny, dass Pavetta seit ihrer Geburt ihm gehörte und dass er nun gekommen sei, sie zu sich zu holen.
Nachdem Prinzessin Pavetta bereitwillig diesem Wunsch folgen wollte, brach ein Aufruhr aus. Während dieser Auseinandersetzung rettete Geralt von Riva Duny das Leben. Als der Tumult beigelegt war und sich die Gemüter beruhigt hatten, gab Calanthe ihr Einverständnis zur Vermählung von Duny und Pavetta.

Duny versprach Geralt, ihm für die Rettung seines Lebens alles zu geben, was er verlangte. Geralt forderte daraufhin: "Du sollst mir geben, was du schon hast, ohne davon zu wissen" und beschwor damit die Vorsehung herauf, in deren Schatten Hexer geboren sein sollen.
Bei Sonnenaufgang stellte Duny fest, dass er sich nicht mehr in eine menschliche Bestie verwandelte. Da wusste er, dass er vom Fluch befreit war. Nachdem er Geralt dankte, erhielten er und seine zukünftige Ehefrau die überraschende Nachricht, dass Pavetta schwanger war und Duny bald darauf Vater wurde. Ihre Tochter Ciri wurde durch Dunys Schwur zu Geralts "Kind der Vorsehung".

Auf einer Überfahrt von Skellige nach Cintra geht das Schiff unter, auf dem die beiden reisen. Es wurde weder das Schiffswrack gefunden noch Besatzungsmitglieder oder Überlebende. Duny und Pavetta gelten seitdem als verschollen.

Wahre IdentitätBearbeiten

Mit der Hilfe der Detektei Codringher und Fenn fand Geralt heraus, dass es unter den Akerspaarks keinen Sohn namens "Duny" gab. Im letzten Roman der Geralt-Saga "Die Dame vom See" ("Pani jeziora") stellt sich heraus, dass Duny und Emhyr var Emreis, der Herrscher von Nilfgaard, ein und dieselbe Person sind. Die Monstergestalt war ihm von einem Magier namens Asaddh auferlegt worden, der versucht hatte, Emhyrs Vater zur Kooperation mit dem Usurpator zu zwingen.

LiteraturstellenBearbeiten

Der verwunschene Duny erscheint auf Pavettas Verlobungsfeier:

Die näherkommende Gestalt war in eine Rüstung gekleidet, die aus Eisenplatten und mit Wachs behandeltem Leder bestand. Der gewölbte, kantige, schwarz und blau emaillierte Brustpanzer ging in einen Schurz aus einzelnen Streifen und kurze Beinschienen über. Die Panzerung der Schultern starrte vor scharfen stählernen Dornen, auch der Helm mit dem dicht gegitterten Visier, in Form einer Hundeschnauze vorgezogen, war mit Stacheln wie eine Kastanienschale besetzt.
Eine Frage des Preises (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe Doppelband, Heyne 2000 , S. 180

Über dem breiten, gebogenen Blech des Brustpanzers schauten zwei hervorstehende schwarze Knöpfe von Augen sie an, zu beiden Seiten des von rötlichem Fell bedeckten, stumpf endenden Rüssels, der mit zitternden Schnurrhaaren besetzt und voller scharfer weißer Hauer war. Kopf und Hals der mitten im Saal stehenden Gestalt waren mit kurzen, grauen, beweglichen Stacheln übersät.
Eine Frage des Preises (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe Doppelband, Heyne 2000 , S. 194


Dunys Rückverwandlung in sein menschliches Äußeres:

Der magische Rüssel Igels begann zu verschwinden, verwischte sich, verlor die Umrisse. Eine Welle lief über Stacheln und Borsten und verwandelte sie in schwarz glänzende, gelockte Haare und einen Bart, der ein bleiches, kantiges Männergesicht umrahmte, von einer markanten Nase geziert.
Eine Frage des Preises (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe Doppelband, Heyne 2000 , S. 203

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