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Cirilla Fiona Elen Riannon (auch bekannt als Ciri oder das Löwenjunge von Cintra) wurde im Jahre 1251 geboren (höchst wahrscheinlich während der Belleteyn-Feiertage). Sie ist die Prinzessin von Cintra, Tochter von Pavetta und Duny (Igel vom Erlenwald) und Enkeltochter von Königin Calanthe.

Wild Hunt Steel Box

Ciri in der Spielversion von The Witcher auf der Steel Box


Nachdem der Hexer Geralt den Fluch von ihrem Vater nahm, verlangte er als Lohn dafür von Duny, dass dieser ihm etwas geben solle, das ihm gehören wird, aber von dem er jetzt noch nichts wisse. Damit war die ungeborene Ciri gemeint. Pavetta war zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Kind schwanger. Sechs Jahre nach ihrer Geburt kehrte Geralt nach Cintra zurück, nahm das Kind Ciri jedoch nicht nach Kaer Morhen mit. Ciri verbrachte ihre Jugend in Cintra und auf den Skellige-Inseln.
In der Kurzgeschichte "Das Schwert der Vorsehung" trifft Geralt das erste Mal auf Ciri, als sie zehn Jahre alt ist. Sie weiß bereits, dass sie sein "Überraschungskind" ist. Nach dieser ersten Begegnung weigert Geralt sich, seine Vorherbestimmung zu akzeptieren und sie als sein Kind in seine Obhut zu nehmen. Er will sie nicht zum Hexer ausbilden und er will die Verantwortung dafür nicht übernehmen, dass sie an seiner Seite den Tod erleiden könnte.
Während des Nilfgaardischen Einmarsches in Cintra wird Ciri von einem Ritter aus Nilfgaard namens Cahir Mawr Dyffryn aep Caellach entführt. Jedoch gelingt ihr die Flucht und sie streift für einige Zeit ziellos durch das Land Sodden. Wenig später wendet Geralt noch einmal das "Gesetz der Überraschung" an, als er dem Kaufmann Yurga das Leben rettet - und ein zweites Mal ergibt die Vorsehung, dass es Geralt vorherbestimmt ist, Ciri als sein Kind anzunehmen.
Der Hexer nimmt das Mädchen über den Winter mit nach Kaer Morhen. Dort unterzieht sie sich der Hexer-Ausbildung, mit Ausnahme der Kräuterprobe. Die Hexer bemerken Ciris außergewöhnlichen Kräfte und lassen Triss Merigold kommen. Die Zauberin bestätigt Ciris magische Gabe und dass diese eine Quelle ist. Im Frühjahr bringen Geralt und Triss Ciri auf die Tempelschule nach Ellander. Dort wird sie von Nenneke und Yennefer ausgebildet.


Als der Ausbruch des Zweiten Nilfgaard-Krieges immer wahrscheinlicher wird, reist Yennefer mit Ciri
Okładka miecz przeznaczenia2

Ciri auf dem poln. Cover von "Das Schwert der Vorsehung" (Miecz przeznaczenia)

nach Gors Velen zu einem Treffen der Magier auf den Thanedd-Inseln, um Ciri auf die Magierinnenschule nach Aretusa zu bringen. Das Magiertreffen entwickelt sich jedoch zu einem Aufstand, bei dem Vilgefortz von Roggeveen versucht, Ciri zu entführen. Dem Mädchen gelingt jedoch die Flucht durch ein magisches Portal im Möwenturm in die Korath-Wüste.


Scheinbar im Stich gelassen von Geralt und Yennefer, den Menschen, die sie liebt, schließt sich Ciri der Rattenbande an und nennt sich Falka. Dort verändert sie sich sehr und findet sogar Geschmack am Töten und an Gewalt. Aber sie findet dort auch Gemeinschaft, Freunde und ihre große Liebe Mistel. Beide tragen die Tätowierung einer roten Rose direkt neben der Leistenbeuge. Stefan Skellen sowie Baron Casadei setzen den Kopfgeldjäger Leo Bonhart auf Ciri an. Dieser findet die Rattenbande und tötet alle Mitglieder, mit Ausnahme von Ciri. Er hält sie gefangen, schlägt und misshandelt sie und zwingt sie außerdem, an Schaukämpfen in Claremont teilzunehmen, die von seinem Cousin Houvenaghel veranstaltet werden. Schließlich entwickelt er eine absonderliche Hassliebe zu Ciri. Bei ihrer Flucht wird Ciri von Skellen schwer verletzt, wovon sie eine enstellende Narbe im Gesicht zurückbehält. Sie findet jedoch bald Unterschlupf beim Einsiedler Vysogota von Corvo in den Pereplut-Sümpfen, wo sie sich von den Verletzungen erholen kann.

Bonhart, Skellen und Rience bleiben im Auftrag von Vilgefortz weiterhin auf der Suche nach Ciri. Auf einem zugefrorenen See kann sie ihre Häscher jedoch überraschen und es gelingt ihr, Rience zu töten. Nur Bonhart bleibt ihr noch auf den Fersen, bis sie ihm durch den Schwalbenturm entkommen kann.

Ciri landet in der Welt der Elfen und darf erst dann wieder in ihre Welt zurückkehren, sobald sie mit Auberon Muircetach, dem König der Aen Elle, ein Kind gezeugt hat. Jedoch empfindet Auberon nichts für Ciri und somit kann die Vereinigung nicht vollzogen werden. Aber mit Hilfe der Einhörner, unter welchen sich auch ihr früherer Weggefährte Ihuarraquax ("Pferdchen") befindet, schafft es Ciri, die Elfenwelt zu verlassen, indem sie die Fähigkeiten des Älteren-Blut nutzt, um durch Raum und Zeit zu reisen.

Mit Kelpie und Ihuarraquax reist Ciri durch viele Welten und Zeitalter, um zu Yennefer und Geralt zu gelangen. Dabei wird sie von Eredin Bréacc Glas und seiner Wilden Jagd verfolgt, die es schlussendlich schaffen, Ciri und Ihuarraquax voneinander zu trennen. Nach vielen Fehlversuchen gelingt es Ciri schließlich mit Hilfe von Nimue zur Stygga-Zitadelle zu reisen. Dort wird Ciri jedoch von Vilgefortz, Bonhart und Skellen gefangengenommen. Doch mit Hilfe von Geralt und seinen Gefolgsleuten gelingt es ihr zu entkommen, Yennefer zu befreien und ihren Alptraum Bonhart endlich zu töten.

Nachdem Yennefer, Geralt und Ciri endlich wieder zusammen sind, tritt Emhyr var Emreis auf den Plan und fordert Ciris Hand, sowie den Tod von Geralt und Yennefer. Als Ciri jedoch vor Trauer und unter Tränen zusammenbricht, zieht der Kaiser sich zurück und lässt sie in Frieden. Zu Dritt verbringen sie etwas Zeit zusammen und erledigen unterdessen gewisse Dinge, mit denen Ciri noch abschließen muss. Dann trennen sich ihre Wege vorübergehend wieder, da die Loge verlangt, Ciri zu sehen. Die Zauberinnen legen dem Mädchen einen unfreiwilligen Weg auf und versuchen, ihre Zukunft nach ihren Wünschen zu formen und zu manipulieren. Ciri ergibt sich gezwungenermaßen ihrem Schicksal, jedoch will sie ein letztes Mal Geralt sehen.

Die beiden vereinbaren, sich in Riva zu treffen. Leider fíndet genau an jenem Tag dort ein Pogrom statt, in dessen Zuge Geralt niedergestochen wird und auch Yennefer bei dem Versuch ihn zu retten ebenfalls getötet wird. Doch als Ihuarraquaxaus auftaucht und mit ihm viele Erscheinungen verstorbener Freunde und Kampfgefährten, erscheint ein Boot, welches Ciri besteigt. Sie nimmt ihre Eltern mit sich und beide überleben. Ciri schenkt ihnen die Malus Inseln, auf der beide glücklich leben. Ciri wiederum entscheidet sich die Welt zu verlassen und reist in das Zeitalter von Merlin und König Arthus. Das Letzte was man von ihr hört, ist, wie sie zusammen mit Galahad nach Camelot reitet.

Mitglieder der Rattenbande:Bearbeiten

LiteraturstellenBearbeiten

In der Kurzgeschichte "Etwas endet, etwas beginnt" ist Ciri einer der Hochzeitsgäste, als Geralt und Yennefer auf Schloss Rosrog heiraten.


Triss trifft auf ihrem Weg nach Kaer Morhen auf einen jungen Hexer, der sich später als das Mädchen Ciri herausstellt:

Unter dem aschblonden, ungleichmäßig und unschön geschnittenen Haarschopf blickten große smaragdgrüne Augen hervor, das dominierende Merkmal in dem Gesichtchen mit dem schmalen Kinn und der Stupsnase.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 61


Ciri in einem Brief an Geralt, in dem sie berichtet, wie sie von Yennefer in Nennekes Tempel der Melitele in der Alten Sprache und den |Alten Runen unterrichtet wird:

Mein Name kommt aber von Zireael, denn das heißt Schwalbe, und das heißt (...), das ich einen Elfennamen habe.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 205 f.


Königin Mewe über Ciri bei einem Treffen mit König Foltest:

"(...) Und das Löwenjunge hat das Blut Calanthes in den Adern. Ein sehr heißes Blut. Ich kannte Cali, als sie jung war. Wenn sie einen Burschen erblickte, dann zappelte sie derart mit den Beinen – wenn man Zunder untergelegt hätte, wäre sie in Flammen aufgegangen. Ihre Tochter Pavetta, die Mutter des Löwenjungen, war vom selben Schlage. Da ist das Löwenjunge sicherlich auch nicht weit vom Stamm gefallen. (...)
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 272


Yennefer zu Nenneke bei ihrem ersten Treffen mit Ciri, im Kloster der Melitele:

"Ja, Nenneke", sagte sie. "Kein Zweifel. Man braucht nur in diese grünen Augen zu schauen, um zu wissen, dass sie etwas an sich hat. Die hohe Stirn, die ebenmäßigen Brauenbögen, die schöne Stellung der Augen. Die schmalen Nasenflügel. Die langen Finger. Die schwache Haarpigmentierung. Offensichtlich das Erbe der Elfen, obwohl sie nicht viel davon in sich hat. Ein Urgroßvater oder eine Urgroßmutter unter den Elfen. Habe ich es getroffen?"
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 335


Codringher und Fenn finden etwas über Ciris Abstammung heraus:

"Unerhört ...", seufzte Fenn, während er den Blick über das brüchige Pergament schweifen ließ. "Ungalublich ... Woher hast du diese Dokumente?"
"Du würdest es nicht glauben, wenn ich es dir sagen würde." Codringher begann zu husten. "Hast du nunmehr verstanden, wer Cirilla, die Fürstentochter von Cintra, in Wahrheit ist? Die Kinder des Älteren Blutes ... Der letzte Spross an jenem verdammten Baum des Hasses! Der letzte Zweig, und daran der letzte vergiftete Apfel ..."
"Das Ältere Blut ... So weit zurück ... Pavetta, Calanthe, Adalia, Elen, Fiona ..."
"Und Falka."
"Bei den Göttern, das ist unmöglich! Erstens hatte Falka keine Kinder! Zweitens war Fiona die rechtmäßige Tocher von ..."
Erstens wissen wir nichts über die Jugend von Falka. Zweitens verstehst du mich nicht, Fenn. Du weißt doch, dass ich, wenn ich das Wort 'rechtmäßig' höre, Lachkrämpfe kriege. Ich glaube, diesem Dokument, denn ich halte es für echt und wahrheitsgemäß. Fiona, die Urururgroßmutter Pavettas, war die Tochter von Falka, jenem Ungeheuer in Menschengestalt. Zum Teufel, ich glaube nicht an all diese irrsinnigen Weisagungen, Prophezeiungen und derlei Unsinn, doch wenn ich mir jetzt die Weissagung Itlinas ins Gedächtnis rufe ..."
"Das geschändete Blut?"
"Geschändet, vergiftet, verflucht, das kann man unterschiedlich verstehen. Aber der Legende nach, wenn du dich entsinnst, war es Falka, die verflucht wurde, denn Lara Dorren aep Shiadhal belegte Falkas Mutter mit einem Fluch ..."
"Das sind Märchen, Codringher."
"Du hast recht, es sind Märchen. Aber weißt du, wann Märchen aufhören, Märchen zu sein? In dem Augenblick, da jemand anfängt, an sie zu glauben. Und an das Märchen vom Älteren Blute glaubt jemand. Insbesondere an das Fragment, in dem davon die Rede ist, dass aus dem Blute Falkas der Rächer geboren wird, der die alte Welt vernichtet und auf ihren Trümmern eine neue erbaut."

Zeit der Verachtung, Ausgabe dtv 2009 , S. 189 f.

The Hexer (Verfilmung und Serie)Bearbeiten

Ciri-series

Marta Bitner (Ciri) in The Hexer

Im "The Hexer"- Spielfilm, sowie der gleichnamigen Serie wird Ciri von Marta Bitner dargestellt. Im Gegensatz zu den Büchern trifft Ciri Geralt das erste Mal im Tempel der Melitele in Ellander.

EpisodenBearbeiten

The Witcher – ComputerspielBearbeiten

The WitcherBearbeiten

Im Computerspiel The Witcher erzählt der Gasthofinhaber aus Trübwasser Geralt die Sage von Ciri, ohne deren Namen zu nennen.

The Witcher 3: Wild HuntBearbeiten

Ciri witcher 3

Ciri in The Witcher 3

Im dritten Teil der Spielereihe "The Witcher - Wild Hunt" taucht Ciri zum ersten Mal persönlich auf und ist in einigen kurzen Sequenzen sogar spielbar.