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The Witcher 1 Bearbeiten


Die Alraunenwurzel oder auch Mandragora ist eine giftige Pflanze, enthält aber magische Eigenschaften. Druiden verwenden diese Wurzel häufig.

Geralt findet keine Alraunenwurzeln in der freien Natur. Sie befinden sich nur in den Kurgans (Grabhügel) beim Einsiedler im vierten Kapitel. Im ersten Kapitel erhält Geralt von Abigail Alraunenwurzeln neben der Questbelohnung für den Bargest-Vertrag. Einen Journaleintrag für Alraunenwurzel bekommt Geralt hierbei nicht.

QuellenBearbeiten

The Witcher 2 Bearbeiten


Romane Bearbeiten

In "Die Grenze des Möglichen (Kurzgeschichte)" sowie "Feuertaufe" erwähnt Rittersporn "Mandragora", woraus Zauberinnen Elixiere mischen und sich diese Mandragora-Tinktur in die Augen träufeln. Die Augen erhalten dann einen jugendlichen Glanz. Das Elixier kann ebenso auf den Körper aufgetragen werden, damit die Haut gestrafft wird und um Jahre verjüngt wird. Aus Mandragora wird die Glamarye-Salbe hergestellt.

AberglaubeBearbeiten

Es ranken sich viele Geschichten um die Alraunenwurzel. So heißt es, dass die Pflanze fürchterlich schreit, wenn man sie aus der Erde zieht und denjenigen, der sie entwurzelt verflucht. Darum bindet man eine Schnur um die Pflanze, an dessen Ende ein Hund festgebunden ist, der die Alraune aus der Erde zieht. Im schlimmsten Fall kann der Fluch höchstens den Hund treffen.
Tatsächlich geschieht Folgendes: Beim Ernten der Mandragora wird vom Stiel ein Toxin mit starker halluzinogener Wirkung abgesondert. Seltsame Stimmen, Erscheinungen und Verfluchungen sind lediglich ein Resultat des beschädigten Zentralnervensystems.

Encyclopaedia Maxima MundiBearbeiten

Auszug aus der Encyclopaedia Maxima Mundi, Band XI von Effenberg und Talbot:

"Mandragora oder auch Mannswurz, eine Pflanzenart der Familie der Nachtschattengewächse, umfasst krautige, stengellose Pflanzen mit möhrenförmigen, sich oft in der Mitte spaltenden Wurzeln, in denen man Ähnlichkeit mit einem Menschen erblicken kann; die Blätter bilden eine Rosette. M. autumnalis o. officinarum, die in geringem Umfang in Vicovaro, Rowan und Ymlac angebaut wird, wächst nur selten wild. Die grünen, später gelb werdenden Beeren werden mit Essig und Pfeffer gegessen, die Blätter in rohem Zustand verwendet. Die Wurzel der M., heute in der Medizin und Pharmazie geschätzt, spielte frühe eine große Rolle im Aberglauben, insbesondere bei den Völkern des Nordens; es wurden aus ihr Menschenfigürchen (Alrunen, Alraunen) geschnitzt und als wertvolle Talismane im Haus aufbewahrt. Man schrieb ihnen Schutz vor Krankheiten zu, sie verliehen Glück bei Prozessen und sicherten den Frauen Fruchtbarkeit und leichte Geburt. Man nähte ihnen Kleidchen und zog sie bei Neumond an. Die Wurzeln der M. wurden gehandelt, und ihr Preis erreichte sechzig Florins. Zum selben Zweck wurden die Wurzeln der Zaunrübe (s.d.) verwendet. Dem Aberglauben zufolge wurde die M.-Wurzel zu Zauberei und magischen Filtern gebraucht sowie als Gift; dieses Vorurteil flammte zu Zeiten von Hexenjagden wieder auf. Der Vorwurf der Verwendung von M. zu verbrecherischen Zwecken wurde z. B. im Prozess gegen Lukrezia Vigo (s.d.) erhoben. Auch die legendäre Philippa Alhard (s.d.) soll M. als Gift benutzt haben."

LesetippsBearbeiten

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