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Adda (Foltests Tochter)

Adda, die WeißeBearbeiten

Prinzessin Adda, die Tochter von Foltest, König von Temerien, wird auch Adda, die Weiße genannt. Durch einen Fluch von Baron Ostrit oder durch Sancia, die Mutter von Adda und Foltest, fristete sie ein Dasein als Striege. Ostrit war verliebt in Foltests Schwester Adda. Als er von der geschlechtlichen Beziehung zwischen dem König und dessen Schwester erfuhr, legte er einen Fluch auf Foltest, was zur Folge hatte, dass das Kind aus dieser Beziehung als Striege verdammt war.

Nach einem heftigen Kampf zwischen Geralt und der Bestie, bei dem der Magnat Ostrit als Köder diente und ums Leben kam, gelang es Geralt schließlich, die Striege daran zu hindern, vor Anbruch des Tages in ihr Grab zurückzukehren. Damit war der Fluch von der Prinzessin genommen und den Sonnenaufgang erlebte sie in ihrer menschlichen Gestalt als 14-jähriges Mädchen.

Obwohl der Fluch von Adda genommen werden konnte, blieb ihr Verstand geistig zurück. Zu dieser Zeit verlor ihr Haar an Farbe und wurde weiß, was ihr den Namen Adda, die Weiße bescherte.

Adda, die StriegeBearbeiten

Das gemeinsame Kind, ein Mädchen, von Foltest und seiner Schwester starb bei der Geburt und riss die Mutter mit in den Tod. Das Mädchen erhielt den Namen ihrer Mutter – Adda. Foltest ließ beide in der Familiengruft unter seinem Schloss beisetzen.

Sieben Jahre später kehrte die Tochter Adda zurück – als voll ausgewachsene Striege. Sieben weitere Jahre streifte sie durch Alt-Vizima, lauerte unvorsichtigen Bürgern auf und verschlang sie. Viele Kopfgeldjäger als auch Hexer haben versucht, die Striege zu töten, um den Fluch zu brechen, aber niemanden gelang es… bis zu jenem Tage, als der Hexer Geralt von Riva kam.


Adda, die PrinzessinBearbeiten

Addas Persönlichkeit ließ sich jedoch nicht ganz wiederherstellen und es bestand ein unterschwelliges Rückfallrisiko. Aus diesem Grund trägt die Prinzessin Schutzamulette und nimmt an Ritualen teil, die den Fluch bannen sollen (Der Hexer (Kurzgeschichte)).


Adda im Computerspiel The WitcherBearbeiten

Adda und König Radovid

Als Ostrit Adda mit dem Fluch belegte, hat er den Vorgang in seinem Tagebuch niedergeschrieben. Wer dieses Tagebuch immer besitzen mag, erhält Kenntnis darüber, wie Adda wieder mit dem Striegen-Fluch belegt werden kann. Triss Merigold gelang es rechtzeitig hier einzugreifen und so kam Geralt den Klauen der Striege gerade noch einmal davon.

In den nachträglichen Ergänzungen, die von Andrzej Sapkowski verfasst und auf seiner Homepage veröffentlicht wurden, wurde Prinzessin Adda als weißhaarig und geistig zurück geblieben beschrieben. Im Computerspiel The Witcher ist ihr Haar rot (vermutlich gefärbt) und es gibt keinen Hinweis über ihren möglichen geistig verwirrten Verstand. Lediglich Stadtrat Velerad lässt im Gespräch mit Geralt eine eher beiläufige Bemerkung fallen, dass Adda geistig zurück geblieben ist.

Geralt triff Adda auf einem Empfang von Kaufmann Declan Leuvaarden wieder. Aus dem 14-jährigen Mädchen ist eine hübsche junge Frau geworden (mit allerdings etwas verdorbenen Manieren).

Gemäß den Aufzeichnungen des Professors kollaboriert Adda mit den aufständischen Salamandra und steckt hinter den Siegelfälschungen in diversen Angelegenheiten, unter anderem Ausrufung des Notstandes. Sie zählt daher zu den Verantwortlichen, die die Unruhen im Händlerbezirk auslösten. Adda hat Anspruch auf die Thronfolge Temeriens, allerdings halten die Salamandra sie für unberechenbar. Sie planen daher, die Allianz mit Adda zu brechen.

Ein weiteres Mal muss Geralt versuchen, Adda vom Fluch befreien als er auf sie als Striege in einer Gruft trifft. Er hat die Wahl, die Striege endgültig zu töten oder wie bei der ersten Begegnung zu verfahren. Die Entscheidung hat Einfluss auf den späteren Verlauf des Spiels.

Während der Quest Ein feudaler Empfang hat Geralt die Gelegenheit, von Adda ein erotisches Artwork für seine Eroberungsgalerie vermacht zu bekommen, wenn er Addas Lieblingsgericht Katoblepasfleisch besorgen kann.


Adda erscheint außerdem im Community Abenteuer "The Wedding".

Adda im Computerspiel The Witcher 2Bearbeiten

In The Witcher 2 erwähnt Foltest Adda in einem kurzem Gespräch mit Geralt und Shilard Fitz-Oesterlen. Je nachdem, wie sich der Spieler im ersten Spiel entschieden hat, fällt Foltests Erzählung anders aus: Hat man Adda getötet, so erwähnt er sein Bedauern; wenn man sie am Leben gelassen hat, erwähnt er, dass sie nun mit Radovid vermählt ist. Wenn man keine Möglichkeit hat, einen Spielstand zu laden, so wird erwähnt, dass Adda tot ist. Dies könnte ein Hinweis sein, wie der "offizielle" Verlauf der Geschichte ist, da dies von den Entwicklern dann vorgegeben wird.

Adda im Spielfilm und TV-SerieBearbeiten

Adda serial.jpg

Adda in der TV-Serie kurz nachdem sie vom Fluch befreit wurde

Adda erscheint in der 8. Folge "Rozdroże" (Crossroads) der TV-Serie The Hexer. In ihrer Transformation als Stiege wird sich von Zbigniew Modej dargestellt. Magdalena Górska spielt Adda in ihrer menschlichen Form.

GalerieBearbeiten

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